Semiramide pic 
NC 207013-2  ©2001 
3 CDs 
GIOACCHINO ROSSINI 
Semiramide 

Edita Gruberova (Semiramide)  
Bernadette Manca di Nissa (Arsace)  
Hélène Le Corre (Azema)  
Ildebrando D'Arcangelo (Assur)  
Juan Diego Flórez (Idreno)  
Julian Konstantinov (Oroe)  
José Guadalupe Reyes (Mitrane) 
Andreas Jankowitsch (Nino's ghost) 

Wiener Konzertchor
Radio Symphonieorchester Wien
 
Marcello Panni  

Sound sign (gif)Excerpt from the finale of Act I 
(in .ra format - you can obtain a free player here)

 
Reviews: 

"(...) handelt es sich bei dieser "Semiramide" (...) um eine wichtige Neuaufnahme der grossartigen Rossini-Oper mit erstklassigen Sängern unserer Zeit (...)
Edita Gruberova (...) hat mit diesen Konzerten den besten Beweis erbracht, wie geschickt und vorausblickend solche Besetzungen gelingen können. Und so überzeugt auch auf einer Aufnahme endlich einmal wieder ein wirklich beglückendes Ensemble, aus dem die Gruberova nicht wie ein einsam strahlender Solitär übergross herausragt(...)
Juan Diego Flórez: (...) eine bewunderungswürdige Leistung, die die technischen Schwierigkeiten und die hohe Tessitura der Partie des Idreno spielerisch negiert.
Ebenfalls bravurös ist Bernadette Manca di Nissa als Arsace. Ihr attraktives dunkles Timbre und die grosse Spannweite der äusserst flexiblen Stimme machen sie zu einer idealen Interpretin dieser Partie, die wohl die meisten noch mit der fabelhaften Marilyn Horne assoziieren.
(...) mit der ihr (E. Gruberova) eigenen Raffinesse in der filigranen Ausgestaltung der mit vielen rasanten Koloraturen gespickten Partie und dem für ihre Verhältnisse bemerkenswert "dramatisch" fokussierten Ton in manchen Passagen beweist erneut herausragenden Können. Eine ausgefeilt differenzierte Interpretation (...)
Neben den hervorragenden Solisten ist ein weiteres grosses Plus der Aufnahme das Radio Symphonieorchester Wien (...) Angefeuert und zu lebendig leichter Spielfreude animiert werden die Musiker durch den kompetenten Marcello Panni."
 
(R. Tiedemann in "Opernglas") 

"Was die grandiose Klassizität von "Semiramide" angeht, so lässt die Neuaufnahme nichts zu wünschen übrig. Und die beiden Protagonistinnen sind vom Stimmtyp und -timbre her geradezu ideal besetzt (...). (Gruberovas) auf Hochglanz polierte Technik ist noch immer betörend, von zartester Verletzlichkeit, (...) - ein Soprano d'agilità, der glitzert und funkelt, mit atemberaubenden Decrescendi in den höchsten Lagen (...) und von einer unglaublichen Farbenvielfalt, mit der sie ihre Worte zu kolorieren versteht. Als Arsace steht ihr Bernadette Manca di Nissa in keiner Weise nach, sie verfügt über Kraft und die nötigen Ressourcen, (...) mit klarem Kopf und wacher Intelligenz, ohne zu schummeln, mit bestechend klarer Artikulation. In ihren Duetten ergänzen die beiden einander prächtig (...). Juan Diego Flórez (ist) ein stimmlich glänzender Idreno, (...) auch die Comprimarii (sind) erstklassig besetzt (...). (...) für mich (ist) die Neuaufnahme die Standardreferenz in Sachen "Semiramide" - zusätzlich zu der Sutherland-Horne-Bonynge-Produktion."
(H. Koegler in "Opernwelt")
 

"(...) die Decca-Aufnahme mit Sutherland und Horne blieb bislang unerreicht. Jetzt bietet der Mitschnitt einer konzertanten Wiener Aufführung eine echte Alternative. Denn in Edita Gruberova und Bernadette Manca di Nissa stehen Sängerinnen zur Verfügung, die an technischer Meisterschaft an die beiden grossen Vorgängerinnen nahe heranreichen, sie an Wärme des Ausdrucks sogar noch übertreffen. Das (...) Drama von der babylonischen Königin (...) wird dadurch noch eine Spur menschlicher. Die Gruberova ist Täterin und Opfer in einem, ihre Virtuosität steht immer im Dienste der auszudrückenden Emotion. Das Gleiche gilt für den herrlich reichen und warmen Contralto Manca di Nissas, der zugleich die nötige männliche Farbe besitzt. Mit stupender Mühelosigkeit schiesst Juan Diego Flórez (...) seine Tenorsalven ab. (...) der Dirigent Marcello Panni hält das musikalische Geschehen mit spritzigen Tempi über dreieinhalb Stunden in Fluss."
(Ekkehard Pluta in "Fono Forum")
 

Link to online review: 
From the Coloratura discussion forum  (registration is necessary but it is free)
This recording has been included in the quarterly list of the Prize of the German Record Critics for the 2nd quarter of 2002.
 
The
Jan-2003 issue of Opera News lists this recording as one of the Top Ten opera recordings they reviewed in 2002, and also lists the individual performances of Edita Gruberova, Bernadette Manca di Nissa and Juan Diego Flórez in the "Star Turns" section.
 
 
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