NC 207013-2 ©2001 3 CDs |
GIOACCHINO ROSSINI
Semiramide Edita Gruberova (Semiramide)
Wiener Konzertchor
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"(...) handelt es sich bei dieser "Semiramide" (...) um eine wichtige Neuaufnahme der grossartigen Rossini-Oper mit erstklassigen Sängern unserer Zeit (...) "Was die grandiose Klassizität von "Semiramide"
angeht, so lässt die Neuaufnahme nichts zu wünschen übrig. Und die beiden
Protagonistinnen sind vom Stimmtyp und -timbre her geradezu ideal besetzt
(...). (Gruberovas) auf Hochglanz polierte Technik ist noch immer
betörend, von zartester Verletzlichkeit, (...) - ein Soprano d'agilità,
der glitzert und funkelt, mit atemberaubenden Decrescendi in den höchsten
Lagen (...) und von einer unglaublichen Farbenvielfalt, mit der sie ihre
Worte zu kolorieren versteht. Als Arsace steht ihr Bernadette Manca di
Nissa in keiner Weise nach, sie verfügt über Kraft und die nötigen
Ressourcen, (...) mit klarem Kopf und wacher Intelligenz, ohne zu
schummeln, mit bestechend klarer Artikulation. In ihren Duetten ergänzen
die beiden einander prächtig (...). Juan Diego Flórez (ist) ein stimmlich
glänzender Idreno, (...) auch die Comprimarii (sind) erstklassig besetzt
(...). (...) für mich (ist) die Neuaufnahme die Standardreferenz in Sachen
"Semiramide" - zusätzlich zu der Sutherland-Horne-Bonynge-Produktion."
"(...) die Decca-Aufnahme mit Sutherland und Horne blieb bislang
unerreicht. Jetzt bietet der Mitschnitt einer konzertanten Wiener
Aufführung eine echte Alternative. Denn in Edita Gruberova und Bernadette
Manca di Nissa stehen Sängerinnen zur Verfügung, die an technischer
Meisterschaft an die beiden grossen Vorgängerinnen nahe heranreichen, sie
an Wärme des Ausdrucks sogar noch übertreffen. Das (...) Drama von der
babylonischen Königin (...) wird dadurch noch eine Spur menschlicher. Die
Gruberova ist Täterin und Opfer in einem, ihre Virtuosität steht immer im
Dienste der auszudrückenden Emotion. Das Gleiche gilt für den herrlich
reichen und warmen Contralto Manca di Nissas, der zugleich die nötige
männliche Farbe besitzt. Mit stupender Mühelosigkeit schiesst Juan Diego
Flórez (...) seine Tenorsalven ab. (...) der Dirigent Marcello Panni hält
das musikalische Geschehen mit spritzigen Tempi über dreieinhalb Stunden in
Fluss."
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| Link to online review:
From the Coloratura discussion forum (registration is necessary but it is free) |
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This recording has been included in the quarterly list of the
Prize of the German Record Critics for the 2nd quarter of 2002.
The Jan-2003 issue of Opera News lists this recording as one of the Top Ten opera recordings they reviewed in 2002, and also lists the individual performances of Edita Gruberova, Bernadette Manca di Nissa and Juan Diego Flórez in the "Star Turns" section. |
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