![]() NC 190209-2 ©2000 2 CDs |
GAETANO DONIZETTI
Maria Stuarda Edita Gruberova (Maria)
Chor des Bayerischen Rundfunks
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"Die neue Aufnahme unter Marcello Viotti (...) bietet ein Replikat mit sublimierten Nuancen. Nur bei höchsten Forte-Tönen wird (bei Gruberova) die Mühe der sicheren Fokussierung spürbar. Das wird wettgemacht durch die attackierende Energie gerade im Streit der Königinnen. Wenn Maria mit dunkler, fast erstickter Stimme Elisabetta als "figlia impura di Bolena" und "vil bastarda" beschimpft, setzt Gruberova den Akzent mit der Schärfe eines Schreis, ohne Rücksicht auf die Kontrolle des Tons. Das kann sie sich leisten, weil sie später (...) in der Erinnerungs-Szene "Quando di luce rosea" mit geradezu atemberaubender Pianissimo-Artistik singt, feinste Verzierungen (fabelhaft der Triller bei "Al dolce sorridere") in die mit perfekten Rubati gespannte Linie einwirkend. Sensationell eine fast zwanzig Sekunden lange Messa di voce in der Preghiera (...)." (Jürgen Kesting in "Fono Forum") "Die gesangstechnische Perfektion, Belcanto-Virtuosität und Stimmbeherrschung der Slowakin sind wohl kaum mehr steigerungsfähig, dazu hat sie beträchtlich an gestalterischer Phantasie, Intensität des Ausdrucks und psychologischer Durchdringung ihrer Rollen hinzugewonnen. (...) Octavio Arévalo als Leicester führt seinen leichten, agilen Tenore di grazia mit Geschmack und Stil über die Hürden der Partie. Marcello Viotti, der wie der Dirigent der Vorgängeraufnahme, Giuseppe Patanè, das Münchner Rundfunkorchester leitet, bevorzugt einen geschmeidigeren, belcantistscher orientierten Stil als dieser." (kma. in "Neue Zürcher Zeitung") "(...) Edita Gruberova (...) begibt sich damit in direkte Konkurrenz zu ihrer eigenen Philips-Aufnahme von 1989 und besteht den Vergleich bravourös: Ihre stimmlichen Fähigkeiten haben kaum nachgelassen, ihre gestalterischen Mittel hat sie deutlich verfeinert, ihre Intensität erheblich gesteigert." (Kleine Zeitung) "(..)Edita Gruberova in der Titelpartie singt mit einer gebärdenhaften Intensität, die ihresgleichen sucht: Bel-Canto in Reinkultur. Die Genauigkeit ihrer Dynamisierungen ist frappierend, überwältigend die unmerklichen Rückungen, mit denen sie die Linearität der Tonfolgen vor jeder Monotonie bewahrt. Ausdrucksvoll der Chor des Bayerischen Rundfunks, überzeugend das Münchner Rundfunkorchester unter Marcello Viotti." (Christoph Vratz in "Oper und Tanz") >"(...) The difference of nine years between Gruberova Stuardas does not amount to the kind of vocal difference (i.e. decline) one encounters in, say, Callas's stereo re-recordings of Lucia or Norma. The Gruberova voice is basically the same in the two Stuardas; the earlier recording has a bit more freedom and spin, the later more subtlety. (...) The interpretation has become quieter, less extrovert, save for the famous "vil bastarda" epithet in the confrontation with Elisabetta; Gruberova chose a high ending for this in '89 but now plunges into chest voice most effectively. There is a new, ironic reading of "D'un cor che muore," in which the singer invokes the opposite of the forgiveness expressed in the text, through her tone of voice and use of the broken descending phrases. It's the sort of delving beneath the obvious that Renata Scotto did so effectively, and it's a welcome touch." (I. S. in Opera News) |
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